MitarbeiterInnen als Influencer

Mitarbeitende sind super Influencer. Sie vertreten eine Organisation authentisch und nahbar. Doch ihnen zu viel Vorschriften zu machen, das ist verkehrt und sogar respektlos.

Markenbotschafter werden die Mitarbeitenden genannt, die eine Organisation repräsentieren sollen. Und diese Aufgabe erfüllen viele auch mit sehr viel Engagement und Liebe auf Ihren eigenen Profilen. Damit riskieren sie ihre Reputation und positionieren sich in der Branche. Sie machen Bilder, verlinken Geschäftspartner und sorgen somit für Traffic auf den eigenen als auch den Profilen der Geschäftspartner.

Vorgaben

Dass sich Markenbotschafter positionieren und ihre eigene Reichweite nutzen, das ist aus meiner Sicht und Erfahrung heraus gut so. Sie tun das freiwillig. Sie unterstützen ihre Partner, positionieren sich selber und ihren Arbeitgeber im besten Licht. Klar wollen Unternehmen Gewissheit, dass alles auch den eigenen Werten und Vorstellungen entspricht. Doch genau da sind Grenzen zu vereinbaren.

  • Personenbilder: Hier gibt es für mich eine klare Regel: Mitarbeitende müssen sich mit den eigenen Posts wohlfühlen. Gerade in diesen Zeiten, wo Hass und Häme, sexuelle Belästigungen oder Stalking an der Tagesordnung sind. Hier Vorschriften Für Postlayouts zu machen, das halte ich für grundverkehrt.
  • Bilder: Klar hier sollte auch das Corporate Design des Unternehmens eingehalten werden. Aber auf Baustellen oder Kundensituationen ist das nicht immer einzuhalten. Und das ist auch gut so, denn das ist authentisch.
  • Inhaltlich: Natürlich müssen Produkte und Lösungen des Unternehmens im Fokus stehen. Aber auch Bilder und Inhalte von Kunden oder aus der Branche haben ihren Platz. Denn noch immer geht es um die Mitarbeitenden selber und ihre Positionierung in der Branche und gegenüber Kunden und potenziellen Kunden.
  • Werte: Hier gibt es keine Kompromisse für mich. Die Werte des Unternehmens müssen vertreten werden. Werden sie es nicht, dann sind Regeln nötig und diese müssen überwacht werden.
  • KPI: Mitarbeitende nutzen ihre Profile freiwillig. Das dürfen die Unternehmen nicht vergessen. Daher sollten jedwede Vorgaben auf gegenseitigem Einverständnis basieren. Das gilt auch für Vorgaben, wieviel Reach, Likes etc zu erzielen sind.

Fairness und Partnerschaft

Zusammen geht es besser. Partnerschaft und gegenseitiges Vertrauen sind die Basis auch für die Arbeit und den Erfolg der MarkenbotschafterInnen. Darauf darf man sich verlassen. Doch auf ein paar Regeln darf und muss man sich verständigen. Dann wird das super klappen.

Treue gibt es unter Pinguinen. Sie leben ihre Freiheiten und vertrauen sich unter den widrigsten Umständen. Das sollte auch für Mitarbeitende als Influencer gelten.

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