Neuer Ort, neuer Job

Das Jahr 2024 war sehr ereignisreich in sehr vielen Aspekten. Einer davon war mein Jobwechsel. Neu bin ich bei der Sefar Group. Und es macht so richtig Spass!

Nach nicht ganz zehn Jahren bei der Geberit Gruppe stand der Jobwechsel ins Haus. Jetzt bin ich bei der Sefar Gruppe, DEM Hersteller von technischen Geweben und Filamenten. Hier baue ich nun die globale Unternehmenskommunikation auf. Und das in einem wertschätzenden und hochgradig agilen Umfeld. 

Nach Abschluss der Probezeit muss ich gestehen, dass ich selten in einem spannenderen Umfeld gearbeitet habe. Knallhartes B2B-Geschäft in einem auf der einen Seite sehr traditionellem Business wie Mühlen. Und auf der anderen Seite hochgradig innovative Industrie-Sektoren wie LifeScience oder Automotive. Die Menschen hier sind der Hammer. Kurzum: Sehr spannend.

Ein Blick zurück 

Blicke ich in den Sommer 2024 zurück, dann muss ich sagen: Im ersten Moment war der Wechsel sehr erschreckend. Verliess ich doch ein Team, das mit viel Spass, Einsatz und Professionalität meinen Arbeitsalltag versüsste. Die Kolleginnen und Kollegen, national wie international, vermisse ich. Ich hatte und habe ich sie doch sehr ins Herz geschlossen. 

Im zweiten Moment war es auch erschreckend. Denn die Suche war nicht leicht. Einige Jobangebote materialisierten sich nicht und ich stand zwei Monate in Lohn und Brot von Herrn und Frau Schweizer – aka Arbeitslosigkeit. 

Lehren aus der Arbeitslosigkeit 

Diese Zeit hat mich einiges gelehrt:

  1. Arbeitslosigkeit ist nicht nice. Ich werde künftig deutlich besser arbeitssuchende Menschen verstehen. Ich kann ihre Sorgen, Nöte und Existenzängste nun besser nachvollziehen. 
  2. Hilfe zu erbitten, tut nicht weh. Ich habe von vielen Menschen ganz tolle Hilfe bekommen. Teilweise waren es initiierte Begegnungen mit potenziellen Arbeitgebern, oder exzeptionelle Abendessen, wo es einfach nur um den Austausch ging. Den eigenen Schatten zu überwinden und zu fragen „Kannst Du mir helfen“, war ein grosses Stück Arbeit für mich und mein Ego. 
  3. Unterstützung kann vielfältig sein. Seien es Übersetzungschecks, Überarbeitungen, Ratschläge zum CV, zur Bartmode, zur Auswahl der Unternehmen oder was auch immer, jede einzelne Art von Hilfe tut gut. Oder die der RAV Beraterin, die mein «zertrümmertes» Ego gerade rückte. Oder, nicht zuletzt, die Erstellung neuer Bilder, wie dieses im Beitrag.
  4. Man hat viel mehr Freunde, als man denkt. Super schön war es zu erfahren, dass es plötzlich sehr viele Freundinnen und Freunde gibt, die einem helfen. Vielleicht hat man lange keinen Kontakt mehr, aber in solchen Situationen stehen sie da. Danke Euch allen!

Ich werde hier niemanden erwähnen, denn mit Sicherheit vergesse ich jemanden. Und das will ich nicht. Ihr seid super! Vielen lieben Dank! 

Jetzt also los! Ärmel hochkrempeln und arbeiten!

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